Else Kröner Fresenius Zentrum (EKFZ) für Ernährungsmedizin

EKFZ Update Ernährungsmedizin 2022 |21.-22.10.2022 | online-Veranstaltung

Das EKFZ Update Ernährungsmedizin findet online statt . Auch im Jahr 2022 wird die Veranstaltung wieder einen bunten Mix aus ernährungsmedizinischen Fragestellungen aus Wissenschaft und klinischer Praxis für Sie bereithalten.

Informationen zur Anmeldung, Zertifizierung und zum Programm erhalten Sie hier.

Für Rückfragen steht Ihnen Christine Lacher zur Verfügung.

 

 

 

 

EKFZ-Expertengespräch zum Essverhaltens seit Beginn der Pandemie

Verändertes Essverhalten Erwachsener seit Beginn der Pandemie? Welche Rolle spielt die Psyche dabei?

28. Juli 2022: Online-Expertengespräch des Else Kröner Fresenius Zentrums für Ernährungsmedizin

 

Pressemitteilung: https://www.wzw.tum.de/index.php?id=185&tx_ttnews%5Btt_news%5D=2895&cHash=cfa03ca078f01cbf9935443ffe133267

Mitschnitt: https://www.youtube.com/watch?v=ABfdiRJHIQA

Präsentation: https://www.wzw.tum.de/fileadmin/download/events/EKFZ-Expertengespraech-Prof-Hauner.pdf

 

 

Else Kröner-Fresenius-Stiftung fördert EKFZ für weitere fünf Jahre: Sechs Millionen Euro für die Ernährungsmedizin

Seit fast 20 Jahren verbindet das Else Kröner Fresenius Zentrum für Ernährungsmedizin (EKFZ) der Technischen Universität München (TUM) moderne Ernährungswissenschaften mit medizinischer Spitzenforschung. Dass dieses Konzept erfolgreich ist, zeigen wegweisende Studien zu Themen wie Ernährung in der Schwangerschaft, Erkrankungen von Verdauungsorganen oder braunen Fettzellen. Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) und die Technische Universität München haben nun einen Vertrag über eine weitere Förderung in Höhe von sechs Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre unterzeichnet.

„Das EKFZ schlägt eine fruchtbare Brücke zwischen der TUM School of Life Sciences und den Fakultäten für Medizin und Sport- und Gesundheitswissenschaften, welche ab Oktober 2023 die neue TUM School of Medicine and Health begründen werden. Das EKFZ ist damit ein Ausdruck des innovativen Ansatzes, moderne Ernährungswissenschaften mit medizinischer Spitzenforschung und neuen Präventionsansätzen zu verbinden“, sagt TUM-Präsident Thomas Hofmann bei der Vertragsunterzeichnung mit der Stiftung. „Ich freue mich, dass unsere langjährige Zusammenarbeit mit der Else Kröner-Fresenius-Stiftung weitergeführt wird und wir mit ihr einen verlässlichen Partner haben.“

Die EKFS hatte zur Jahrtausendwende den Aufbau des EKFZ initiiert und mit elf Millionen Euro finanziert. 2018 schloss sich eine weitere Förderung für fünf Jahre mit insgesamt fünf Millionen Euro an. Das EKFZ ist mittlerweile eine national und international anerkannte Einrichtung auf dem Gebiet der Ernährungsmedizin. Nun wird es für weitere fünf Jahre mit sechs Millionen Euro gefördert.

Der Stiftungsratsvorsitzende Dr. Dieter Schenk konstatiert: „Die Stiftung sieht es als ihre Aufgabe an, das Wissen um Ursache, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen zum Wohle der Patientinnen und Patienten zu mehren.“ Der Vorstandsvorsitzende der EKFS, Prof. Michael Madeja, betont: „Die EKFS ist eine der größten privaten Förderorganisationen der Medizin in Deutschland. Die Ernährungsmedizin war der Stiftung schon früh ein Anliegen. Und so unterstützen wir die Weiterförderung und den damit verbundenen Ausbau des Else Kröner Fresenius Zentrums für Ernährungsmedizin an der TUM als wichtigen Baustein einer kurativ wie präventiv ausgerichteten Gesundheitsversorgung.“

Weiterführende Informationen:

 

 

 

Wie haben sich Ernährung, Bewegung und Körpergewicht von Kindern infolge der Corona-Pandemie verändert? | Materialien zur Pressekonferenz am 31.05.22

Die Corona-Krise hat massive Auswirkungen auf die Kindergesundheit: Jedes sechste Kind in Deutschland ist seit Beginn der Corona-Pandemie dicker geworden, fast die Hälfte bewegt sich weniger als zuvor, etwa ein Viertel isst mehr Süßwaren – das zeigt eine repräsentative Eltern-Umfrage, die Herr Prof. Hauner (Direktor des EKFZ für Ernährungsmedizin) und Frau Dr. Weihrauch-Blüher (Sprecherin der AGA der Deutschen Adipositas-Gesellschaft) am DI, den 31.05.22 vorgestellt haben. Demnach hat die Pandemie die gesundheitliche Ungleichheit weiter verschärft: Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien sind doppelt so häufig von einer ungesunden Gewichtszunahme betroffen wie Kinder und Jugendliche aus einkommensstarken Familien. Das EKFZ und die DAG fordern mit Blick auf die Ergebnisse einen „Marshall-Plan für die Kindergesundheit“, um die Folgen der Pandemie aufzufangen. Als Sofortmaßnahmen empfehlen die Expert:innen eine Besteuerung von Zuckergetränken, Werbeschranken für ungesunde Lebensmittel und eine Stärkung der Adipositas-Therapie, die in Deutschland chronisch unterfinanziert sei.

Weiterführende Informationen:



Das Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin (EKFZ)

Das Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin (EKFZ) wurde im Jahr 2003 an der TU München eingerichtet. Das Zentrum an der TU München besteht aus 2 Lehrstühlen und einer Fachgruppe und ist auf 2 Fakultäten (Fakultät für Medizin, TUM School of Life Sciences) verteilt. Die Anschubfinanzierung erfolgte durch eine großzügige Donation der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) in Bad Homburg.  Durch eine weitere pekuniäre Förderung der EKFS im Jahr 2018 kann der Status des  EKFZ als eine national und international anerkannte Einrichtung auf dem Gebiet der Ernährungsmedizin weiter gefestigt werden. Seit Oktober 2020 wird das EKFZ durch Prof. Berthold Koletzko, Else Kröner Senior Professur für Pädiatrie (Dr. von Haunersches Kinderspital des LMU Klinikums), verstärkt. Im Rahmen der Kooperation zwischen TUM und LMU unter dem Dach des EKFZ sollen aktuelle Fragen der Stoffwechsel- und Ernährungsmedizin vertieft erforscht werden.

Mission

Das Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin ist eine national und international anerkannte Forschungseinrichtung für Ernährungsmedizin. Ihre übergeordnete Zielsetzung: 

  • Grundlagenforschung und klinische Forschung bei zentralen Fragestellungen der Ernährungsmedizin 
  • Moderne ernährungsmedizinische Konzepte zur Prävention und Behandlung von ernährungsmitbedingten Wohlstandserkrankungen wie Adipositas, Typ 2 Diabetes und Krebs 
  • Qualifizierte Lehre  für Studierende, Doktoranden und Postdocs
  • Fortbildung von Multiplikatoren wie Ärzte und Ernährungsberater auf dem Gebiet der Ernährungsmedizin 
  • Gesellschaftspolitisches Engagement rund um das Thema Public Health.